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Oktober, 2019

Der Einkauf stellt im Handel einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren überhaupt dar. Dabei müssen aber nicht nur der Kundengeschmack und die günstigsten Preise getroffen werden. Es kommt vor allem auf das Timing an. Wird hier nicht sorgfältig genug geplant, dann sammeln sich entweder zu hohe Lagerbestände an oder die Lieferfähigkeit wird beeinträchtigt. Auf strategische Weise lässt sich dieses Risiko aber sehr wirksam bekämpfen.

 

Einkaufen will gelernt sein

Seit der Entstehung des Handels steht der Einkauf im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit erfolgreicher Kaufleute. Nicht umsonst hiess es in diesen Kreisen schon immer „Der Gewinn wird beim Einkauf gemacht“. Kaum ein anderer Faktor wirkt sich in der Bilanz von Händlern so stark aus, wie die Einkaufskosten. Hier gilt daher: Möglichst preiswert einkaufen und möglichst teuer verkaufen.

 Dabei darf sich die Aufmerksamkeit von Händlern aber nicht nur auf die Preise alleine richten. Darüber hinaus ist es nämlich sehr bedeutend, dass ein Handelssortiment dazu in der Lage ist, potenzielle Kunden zu begeistern und zum Kauf zu bewegen. Doch das ist in der heutigen Zeit gar nicht mehr so einfach.

 Auf der einen Seite haben Sie als Händler zwar Zugriff auf Lieferanten auf der ganzen Welt. Es gibt annähernd kein Produkt mehr, das Sie nicht mit vergleichsweise geringem Aufwand in Ihr Lieferprogramm aufnehmen können. Auf der anderen Seite steht aber auch den Verbrauchern der Zugriff auf sämtliche Online-Shops im In- und Ausland zur Verfügung. Damit ist die Konkurrenz nicht nur stetig gewachsen, sondern auch sehr nahegekommen.

  

Der optimale Einkauf ist eine Frage des Timings

Wir haben also bereits erkannt, dass Ihr Einkauf preiswert erfolgen muss und dass Sie ein konkurrenzfähiges Sortiment auf die Beine stellen müssen. Darüber hinaus gibt es aber eine weitere wichtige Anforderung in Bezug auf Ihr Beschaffungsmanagement für Handelsware. Die Rede ist dabei vom Timing. Gemeint ist damit, die Verfügbarkeit von Produkten in Ihrem Lager.

 Im Idealfall steht immer genau soviel Ware zur Verfügung, wie Sie aktuell benötigen. Das bedeutet, dass die Bestände auf der einen Seite ausreichen, um jede Kundenbestellung erfüllen zu können. Auf der anderen Seite dürfen sie nicht so gross werden, dass sie unnötig Kapital binden und am Ende vielleicht gar nicht vollständig verkauft werden können. Wir haben es also mit einer Gratwanderung zu tun.

 Wenn Ihnen die Ware ausgeht, dann gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten. Entweder nehmen Sie den Artikel vorübergehend aus dem Sortiment. Dann allerdings verlieren Sie Kunden, die genau dieses Produkt bei Ihnen im Shop hätten kaufen wollen. Oder Sie nehmen die Bestellungen an und nehmen in Kauf, dass Ihre Kunden so lange auf die Lieferung warten müssen, bis der Bestand wieder aufgefüllt ist. Hierbei riskieren Sie allerdings die Zufriedenheit der Käufer.

  

Intelligente Warenwirtschaftssysteme sorgen für Unterstützung

Es muss also eine andere Lösung her. Den Bestand einfach auslaufen zu lassen und erst dann nachzubestellen, ist in jedem Fall mit negativen Folgen verbunden. Sie müssen also versuchen, zum idealen Zeitpunkt neue Ware zu bestellen. Der ideale Zeitpunkt ist der, zu dem die Lieferzeit der Produkte genau so lang ist, wie die Zeitspanne, für die Ihr Bestand noch ausreicht.

 Wenn Sie also pro Woche 15-mal ein bestimmtes Produkt verkaufen und der Lieferant vier Wochen benötigt, um Sie zu beliefern, dann sollten Sie die Ware unbedingt bestellen, bevor der Bestand auf 60 Produkte abgesunken ist. Bei einem umfangreichen Sortiment ist eine entsprechende Planung mit einem grossen Aufwand verbunden. Hier müssen für jedes einzelne Produkt die idealen Zeiten für eine Nachbestellung festgelegt und eingehalten werden.

 Moderne Warenwirtschaftssysteme unterstützen Sie aktiv dabei, diese Aufgaben zu meistern. Sie sind in der Lage dazu, die Lagerreichweite jedes Produktes automatisch zu berechnen. Wenn Sie die geschätzte Lieferzeit der einzelnen Lieferanten im System hinterlegen, dann liefert es Ihnen für jedes Produkt den idealen Zeitpunkt für die Nachbestellung.

  

Unser Fazit: Professionelle Lösungen für mehr Erfolg im E-Commerce

Solche Systeme sind bei professionellen Logistikunternehmen Standard. Ohne sie ist im Prinzip keine sichere und verlässliche Lagerhaltung möglich. Natürlich besteht auch für Online-Händler die Möglichkeit, moderne Warenwirtschaftssysteme mit entsprechenden Zusatzfunktionen zu nutzen. Allerdings sollten Sie sich früher der später vor die Frage stellen, ob Sie in Ihrem Unternehmen wirklich vertiefte Logistik-Kompetenzen entwickeln wollen.

 Schliesslich besteht Ihre Kernkompetenz darin, einen Online-Shop zu betreiben und erfolgreich zu vermarkten. Ihre Aufgaben sind ohnehin schon sehr breit gefächert und umfassen dabei schwierige und anspruchsvolle Disziplinen wie die Sortimentsplanung, den Kundenservice oder das Online-Marketing. Es gibt eine Menge guter Gründe, die dafürsprechen, den Bereich Lagerung und Versand an einen externen Spezialisten auszulagern. So können Sie sich voll und ganz auf Ihr Kerngeschäft fokussieren.