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Februar, 2019

E-Commerce Schweiz – ein interessanter Markt

E-Commerce ist in der Schweiz angesagt. Studien zeigen, dass mit einer jährlichen Wachstumsrate und steigendem Umsatz im Onlinehandel zu rechnen ist. So soll im Jahr 2021 der Gesamtumsatz des Schweizer E-Commerce auf 10,88 Milliarden USD steigen.

Starker Wachstum im Einzelhandel

Der Swiss E-Commerce Report 2016 zeigt ein hohes Wachstum und steigendes Interesse am Online-Handel. So wurden Antworten von 36 Branchenführern ausgewertet und kamen zu einem eindeutigen Ergebnis. Mit einem jährlichen Wachstum von 10% erreichte der Schweizer Markt ansprechende Umsätze. Im Jahr 2017 erreichte der gesamte Schweizer Einzelhandel einen Online-Umsatz von 7%.

Da der Online-Handel mit neuester Technik und vielfältigen Möglichkeiten immer interessanter wird, steigen 5,08 Millionen der Schweizer E-Commerce-Nutzer auf diesen Zug auf und bringen bis zum Jahr 2021 weitere 470.000 Nutzer mit. Die Studie zeigt einen Anteil von 83% der Schweizer Konsumenten, die überwiegend den Onlinehandel nutzen. Pro Nutzer steigt der Durchschnitt für Online-Einkäufe auf USD 1958 in den kommenden vier Jahren drastisch an. Damit gehören die Schweizer zur umsatzstärksten Zielgruppe im Online-Handel.

Der Schweizer E-Commerce boomt in den Branchen Mode, Lebensmittel, digitale Medien sowie Elektronik. Die Online-Shopping-Plattformen Zalando.ch, Digitech.ch, Brack.ch sowie Nespresso.ch sorgen für den steigenden Absatzmarkt, der sich bereits mehrere Jahre erfolgreich hält. Durch das breite Angebot bei Amazon bekommen E-Commerce-Nutzer per Mausklick Zugang auf Millionen von Produkten. Das verschafft dem E-Commerce-Giganten im 2017 einen jährlichen Umsatz von 117,9 Milliarden USD, Tendenz steigend.

Schweizer Online-Handel mit besten Aussichten

Direktkäufe bei den Herstellern liegen ebenso im Trend. Credit Suisse Retail Outlook präsentiert die wachsende Zahl des Direktvertriebes im E-Commerce von derzeit 60%. Daraus entstehen mehr Kundennähe, nationale und internationale Bekanntheit sowie der direkte Zugang zu den Produkten.

Dass die Wachstumsrate des Online-Einkaufs steigt, zeigt die Studie Deloitte über den „digitalen Verbraucher“. Hierbei wird deutlich, dass Unternehmen den Sprung in den Online-Handel wagen und sich mit digitalem Marketing auseinandersetzen sollten. Die Bedürfnisse des Verbrauchers sind klar definiert und nehmen eine entscheidende Rolle ein.

Asiens Online-Handel wächst um 19%

Der asiatische Markt bietet im Bereich Digitalisierung Grosses. So sind über die Jahre digitale Kanäle ausgebaut und der weltweite Einzelhandel angekurbelt worden. Mit einem wachsenden Jahresumsatz von 19% kann sich der asiatische Online-Handel sehen lassen. Alleine 9% vom gesamten Ecommerce-Umsatz kommt aus Asien. So werden 2 Billionen EUR von weltweiten 23 Billionen EUR an Umsatz gebracht.

Als globaler Treiber für das E-Commerce-Wachstum zeigt sich China mit 47%. Der Trend wird sich in den Online-Ausgaben bis 2020 auf 2,3 Billionen EUR verdoppeln.

Asien liegt mit seinem Online-Umsatz auf Platz eins der Weltrangliste, gefolgt von Nordamerika. Hier schlagen satte Umsätze von 460 Millionen EUR zu buche. Kontinentaleuropa sowie Grossbritannien folgen mit ansprechenden Ausgaben. Hier zeigen sich E-Commerce-Nutzer mit einem hohen Wachstumspotenzial, was ebenfalls eine weitere Steigerung nach sich zieht.

Zukunftsorientierung im E-Commerce: Aktuelle Trends und Kundenzufriedenheit

Abhängig von jeder Umsatzerhöhung im Online-Handel sind Vertriebe, Produktionen sowie neue E-Commerce-Nutzer. Besonders schnell wachsen Einzelhandelssegmente, die ihren Nutzern physische Ladenlokale bieten. Hierbei stehen Ausstellungsräume im Fokus, dessen Potenzial bei Einsparungen von Lagerverlusten liegt.

Wie sich der Online-Markt in Zukunft präsentiert, hängt stark von seinen E-Commerce-Nutzern ab. Die Zeit ist schnelllebig, bringt neue Produkte auf den Markt und ändert sich in den Verkaufsprozessen. Nutzer jedes Alters bringen neue Erfahrungen mit und brauchen Informationen, die sich in aktuellen Trends widerspiegeln. Umsatz und Verbrauch werden sich auch in Zukunft nach den Live-Preisen und anhand der Kundenzufriedenheit orientieren.